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Bericht Halbfinale

BERICHT HALBFINALE

Finale oh ho ho ho...



von Björn Lehn (Theater Lakritz)

Am gestrigen Abend verfolgten 130 feiernde und tobende Zuschauer im vollbesetzten Theater Moller Haus das Halbfinale des ersten Darmstädter Theater Cups! Der Wettbewerb, in dem sieben Gruppen der freien Darmstädter Theaterszene im Improvisationstheater gegeneinander angetreten sind, geht somit nach mittlerweile drei spannenden Spieltagen in die vierte und alles entscheidende Runde.

Sechs Spiele wurden am Abend des Halbfinales gespielt und es blieb spannend bis zum Schluss. Die Jugendtheatergruppe „die Zumutung“, die schon in der Vorrunde durch ihren Einfallsreichtum und ihre Spielfreude aufgefallen waren, trafen auf des Tanztheater „bemoved“. In dieser Begegnung konnte sich nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen zuletzt „bemoved“ durchsetzen. Die Partie endete mit einem 9,5 : 8,5.

In der zweiten Begegnung des Abends trafen das Kindertheater „die stromer“ auf „Theater Lakritz“. „Die stromer“ legten mit einem technisch hervorragenden Spiel vor und zogen das Publikum schnell auf ihre Seite, „Lakritz“ blieb am Ball, war aber bereits in der ersten Runde durch einen schwachen Start leicht angeschlagen. –Dann, nach der Pause folgte der Ausgleich. „Theater Lakritz“ überzeugt in der Disziplin „Genrespiel“ mit der klassische Oper `die Zauberkröte`. Das Publikum vergibt sichtlich begeistert die volle Punkzahl, es steht 8:8, Unentschieden.

Die Entscheidung bringt der vom Schiedsrichter angeordnete „sudden death“. (Eine Art Elfmeterschießen des Impro-Theaters) Die beiden Mannschaften stehen in einer Reihe auf der Bühne und haben die Aufgabe aus dem Stehgreif eine Geschichte zu erfinden. Auf ein Zeichen des Schiedsrichters wechselt dann, teils mitten im Satz, oder gar mitten im Wort, der Erzähler. Ein Spieler der sich einen logischen oder grammatikalischen Fehler erlaubt scheidet aus. Sieger ist, wer zuletzt auf der Bühne steht.

Die Spannung ist kaum zum Aushalten, im vollbesetzten Theatersaal könnte man eine Stecknadel fallen hören. Das Tempo steigt. Lehn (Lakritz) fällt aus, dann Nonn (stromer). Der Schiedsrichter verschärft die Regeln, kein „und“ und kein “x“ dürfen mehr genannt werden. Büttner scheidet aus (Lakritz) dann Steinmeir (stromer). Es steht weiterhin unentschieden. Nur noch 2 Spieler stehen auf der Bühne. Konrad und Best, hochkonzentriert, die Nerven liegen blank und dann.... „und“ – Best ist draußen. Das Spiel ist aus. THEATER LAKRITZ zieht ins Finale ein!




 

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